Zweimal Bronze für GER beim gestrigen "Spartag" der Senioren-WM

(Málaga/Krefeld, 14. September 2018) Bei den 23. Senioren-Weltmeisterschaften in Málaga war gestern so eine Art inoffiziöser Ruhetag mit geldschneidendem Verlängerungscharakter dieser auf 13 Tage aufgeblasenen Titelkämpfe. Es standen lediglich von 14 bis 20 Uhr zwei Wettbewerbe im Wurf-Fünfkampf der M50 und 60 auf dem Programm. Da konnte auch der gleichermaßen aufgepumpte achtköpfige DLV-Begleittross noch mehr durchschnaufen also ohnehin schon. Rein zwangsläufig waren am Abend nicht so viele Erbsen (Medaillen) zu zählen. Konkret sind es zwei gewesen, die in der Strichliste jeweils unter Bronze erfasst werden durften respektive mussten.
Die Namen dahinter: Joachim Rieck (*1966) vom SV Zuchering in Bayern im 27-köpfigen Feld der M50 mit 3.538 Punkten. Allerdings mit respektvollem Abstand von 1.054 Zählern hinter dem erfolgreichen Dänen Jan Cordius (4.592). Der bewegte sich freilich aus Sicht von Norbert Demmel (*1963 vom TSV Unterhaching in durchaus bedrohlicher Nähe zu dessen Weltrekord (4.696) aus dem Jahre 2016.
Da ging es in der M60 (26 Teilnehmer) auf den Medaillenrängen und auch dahinter wesentlich gedrängter zu. Rainer Horstmann (*1957) vom TSV Kirchlinde gewann hier mit 3.895 Punkten hinter dem Briten David Abernethy (4.073) und dem Polen Edward Zwolski  (4043) sowie vor dem Griechen Vasileios Manganas (3.802) die bronzefarbene Plakette. Mit der Medaille wird der amtierende Deutsche Meister im Diskuswurf zufrieden gewesen sein. Aber der 61-jährige Westfale verhehlte vorher nicht, mit seinem ersten „Viertausender“ geliebäugelt zu haben. Doch bei seiner Achillesferse Hammerwurf ließ er einfach zu viele Punkte liegen.
Mit der nachfolgender Verlinkung geht es zur sehr übersichtlichen gestrigen Ergebnisliste.

M75-Senior-Vater Roland Heiler blieb Double von Kugel/Diskus verwehrt

(Málaga/Krefeld, 08. September 2018) Ein Wettkampf ist kein Wunschkonzert! Diese nicht neue Erkenntnis findet allerdings zum Leidwesen vieler Athleten immer wieder ihre Bestätigung. Dem favorisierten Roland Heiler (*20.12.1938) von der LAG Obere Murg blieb gestern Nachmittag bei der Senioren-WM im Diskuswurf der M75 das begehrte Double zusammen mit dem Kugelstoßen verwehrt. Der Weltjahresbeste dieser Altersklasse (41,74m) von der DM in Mönchengladbach blieb relativ klar mit 38,11m unter seinen großen Möglichkeiten und musste sich mit dem Silberrang bescheiden. Der lediglich mit 36,98m gemeldete britische Tiefstapler (?) John Watts grub im vierten Versuch den Ausreißer von 39,53m aus. Überraschung! Seine nächstbesten Weiten befanden sich im 37-m-Bereich. Wenn’s denn ein Trost war und dessen überhaupt bedurfte, stand Heiler gemeinsam mit seinem drittplatzierten Sportfreund Günther Fändrich (*1941) vom TV Heppenheim auf dem Stockerl. Der steigerte sich in dem 19-köpfigen Feld im letzten Versuch mit bis dahin 34,61 auf 36,78m.
Tragen wir zum verpassten Double noch nach, dass Heiler zum Auftakt der Titelkämpfe am Montagabend das Kugelstoßen der M75 als „Stubenältester“ hoch überlegen mit 12,72m und einem Vorsprung von veritablen 1,07 Meter zum Nächstplatzierten den Wettbewerb gewann. Jeder seiner sechs gültigen Versuche, davon nur einer unter 12 Meter, hätte locker zum Sieg gereicht. Dem Briten Watts ging hier übrigens kein plötzliches Licht auf, der mit 10,44m lediglich Zehnter wurde.

Eine aberwitzige Rekonstruktion in der Senioren-Spielecke

Aber nun kommt natürlich noch der hausgemachte, ziemlich einsame deutsche Unsinn ins Spiel. National gilt, wie von uns oft genug deklamiert und reklamiert, das Jahr der Vollendung für die nächsthöhere Altersklasse. In diesem konkreten Fall ist damit noch eine Absenkung des Gerätegewichts von vier auf drei Kilo verbunden. Daraus wird nun in der Senioren-Spielecke des Verbandes rekonstruiert, dass der nun einmal noch, wenn auch nicht mehr sehr lange 79-jährige Heiler unter den streng genommen nicht vorhandenen Vorzeichen der M80 einen deutschen Rekord, sie nennen es despektierlich Bestleistung, mit der 4-Kilo-Kugel aufgestellt habe. Grotesk!  Halten wir jedoch fest, dass die wahre Ehre in der M75 Karl-Heinz Marg (ebenfalls Jahrgang 1938) von der SG Osterholz mit 14,24m gebührt. Das ist zugleich Weltrekord, wie der Kopfleiste der Ergebnisliste unschwer zu entnehmen ist.
Wann wird dieses honigblühende Hirngespinst
Made(n) in Germany" endlich abgeschafft? Vielleicht ja vom ziemlich neuen DLV-Präsidenten Jürgen Kessing, der ein rührseliges, garantiert gegengelesenes und autorisiertes Interview gab und darin sein ach so großes Herz für die Senioren/innen bekundete. Lippenbekenntnisse, mehr nicht!
Alle Resultate vom gestrigen Wettkampftag.

Franz Gries pulverisierte den deutschen Rekord im Kugelstoßen der M90

(Mönchengladbach/Krefeld, 02. Juli 2018) Verneigen wir virtuell unser Haupt in Ehrfurcht und Anerkennung vor einem Senior unter lauter Senioren. Namentlich vor Franz Gries (*1928) von der LG Reischenau-Zusamtal. Das mehr als gestandene Mannsbild aus dem Freistaat Bayern pulverisierte bei den nationalen Titelkämpfen der Talente von gestern und vorgestern, bei ihm sogar vorvorgestern, in Mönchengladbach den deutschen Rekord im Kugelstoßen der M90. Der 90-Jährige (oder in Lauerstellung) verbesserte bei seinem klaren Erfolg über den Alterspräsidenten Paul Nobbe (*1925) vom TuS Mayen in der Eifel den deutschen Rekord auf formidable 10,12m. Die bisherige Bestmarke wurde seit 2010 mit 9,14m notiert, seinerzeit aufgestellt  von Johannes Drewing (*1920) vom TV Niederbieber. Mit seiner Leistung hätte Gries beim selben Gerätegewicht von 3 Kilo auch die M85 und in einer „gemischten Raubtiergruppe“ die W70 gewonnen, wäre bei der W65 noch Zweiter geworden. Das nur mal so als zusätzliches Attribut.

Lady-Kracher hielt lediglich von der Spannung, was er versprochen hatte

Ansonsten kaprizieren wir uns stellvertretend auf zwei besonders spannende Wettbewerbe bei Stoß und Wurf. Allerdings hielt der von uns in der Vorschau apostrophierte „Lady-Kracher“ im Kugelstoßen der W50 zumindest vom Niveau her nicht das, was er versprach. Dabei war die Startzeit 10.30 Uhr vom Biorhythmus sehr günstig, die Sonne brannte noch nicht so extrem vom Himmel und das Feld war mit zwölf Protagonistinnen im Filterverfahren nach dem Vorkampf absolut meisterschaftswürdig. Die nach der „Papierform“ favorisierte Titelverteidigerin und mit 14,57m Jahresbeste Jana Müller-Schmidt (*1964) von der SG Osterholz legte bis zum vierten Versuch mit 13,21, 13,45m, 13,75 und 13,86m eine Art Steigerungslauf hin. Damit hatte sie jedoch ihr Pulver verschossen, produzierte danach zwei Fahrkarten. Es sollte freilich bis zum finalen sechsten Durchgang zur Führung reichen, ehe sich die über eine Distanz von 1,09m breit streuende Claudia Kodel (*1968) vom OSC Berlin von der dritten Position (13,65m) mit 14,03m auf Rang 1 nach vorne schob. Neben diesen beiden erklärten Titel-Anwärterinnen hatte sich auf leisen Sohlen Agnes Maria Brosthaus (*1968) nach zwei ungültigen Versuchen zum Auftakt im dritten Durchgang mit ganz viel Adrenalin zwischenzeitlich an die Spitze gesetzt. Diese Weite von 13,80m vermochte sie nicht mehr zu steigern, sodass bei der Schlussabrechnung der Bronzerang heraussprang. Eingedenk der Zitterpartie sicherlich Balsam auf den ungewollten negativen Stress.

Rainer Horstmann machte im letzten Versuch sein Meisterstück

Das männliche Pendant dazu war der Diskuswurf der M60 mit gleichermaßen zwölf Akteuren. Auch hier sollte nach geradezu bühnenreifer Dramaturgie erst der letzte Ve
rsuch über den höchst überraschenden Ausgang auf den Medaillenrängen entscheiden. Der Spielfilm, wobei die Startreihenfolge leider nicht bekannt ist (auch ein Manko in der Ergebnisliste!): Jung-Sechziger Hartwig Vöhringer (*1968) von der LG Rems-Welland (Meldeleistung 47,21m) ging nach dem zweiten Versuch mit 46,23m in Front, durfte den Platz in und an der Sonne bis zum fünften Durchgang einnehmen. Dann wurde er jedoch vom Bestenlisten-Ersten (49,84m) Frank Hoffmann (*1957) von der LG Plettenberg- Herscheid mit 46,64m und von Rainer Horstmann (*1957) vom TSV Kirchlinde mit 46,25m übertroffen. Hoffmann legte 46,99m nach, Horstmann jedoch die neue Saisonbestleistung von 48,06m (zuvor 47,14m). Außer dem Meisterstück war es in x Duellen der erste Erfolg über den gleichaltrigen und ebenfalls aus dem Landesverband Westfalen stammenden Hoffmann, deren sportlichen Wege sich just aufgrund der regionalen Nähe schon häufiger kreuzten.

Kugel W35: Bessere Leistung außerhalb der Wertung

Noch ein Novum. Wilma Jansen vom LT DSHS Köln stieß in der W35 außer Wertung mit 12,84m  weiter als die Siegerin (12,19m). Vermutlich hatte sie ihre Stellplatzkarte zu spät abgegeben. Sollte es so gewesen sein, wäre ein konsequentes Vorgehen für alle Beteiligten sinnvoller. So hat es schlechterdings einen bitteren Beigeschmack. Jansen hielt sich dafür als Titelträgerin im Speerwurf (42,49m) schadlos.
Ohne jetzt ausschließlich auf das doch sehr mühselige Studium der obendrein völlig ungeordneten Online-Ergebnisliste zu verweisen, noch einige in den Beiträgen zuvor nicht erwähnte bemerkenswerte Leistungen aus subjektiv gefärbter objektiver Sicht:
M35, Kugel/Diskus/Speer: 1. Dominik Lewin (LV 90 Erzgebirge) 15,17/45,69/51,88m; 5M45, Kugel/Diskus: 1. Ralf Mordhorst (LC Lübeck) 15,16/52,33m; Hammer: 1. Sven Triebel (LG Olympia Kirchberg) 54,87m; M50, Kugel: 1. Andreas Deuschele (TG Nürtingen) 15,68m; Speer: 1. Frank Schäfers (Leichlinger TV) 58,93m; M65, Diskus: 1. Johann Stein (TV Werther) 45,00m; M80, Hammer: 1. Peter Speckens (SV Rot-Weiß Schlafhorst) 39,14m, 2. Lothar Huchthausen (LG Altmark) 38,95m.
W35, Diskus: 1. Sabine Rumpf (LSG Goldener Grund Selters) 53,04m; W45, Diskus/Hammer: 1. Bettina Schardt (MTG Mannheim) 40,50/40,09m; W 55, Kugel/Diskus: 1. Birgit Plifke geb. Petsch (DJK Montania Kürten) 12,78/35,02m.

Abwechselung vom öden Trainingseinerlei im Westen und 270 km südlich

(Dinslaken/Alzey/Krefeld, 14. August 2018) Geografisch im Westen am Rande des Ruhrgebietes in Dinslaken und davon rund 270 Kilometer südlich in Alzey fanden vorigen Samstag in der Saure-Gurken-Zeit ( = Schulferien) zwei handgemalte Meetings für die Werfer-Zunft statt. Am erstgenannten Schauplatz wurde gar wegen der nicht nur klimatischen Dürre von den Initiatoren Niels Depner und Markus Kuhlmann just infolge des kargen bis nicht vorhandenen Wettkampfangebotes in Nordrhein-Westfalen ein kleiner, aber feiner Einladungswerfertag für Senioren mit Kugel und Diskus organisiert. Ein für den reibungslosen Ablauf passendes Dutzend hatte liebend gerne seine Zusage gegeben. Leider mussten auf dem letzten Drücker mit Johann Stein (Magen-Darm-Grippe) aus Hagen, Ralf Unger (Golferarm) aus Kerpen und Hans Josef Weitz (Kapselverletzung am Mittelfinger der Stoßhand) aus Köln drei in der Szene bestens bekannte, erfolgreiche Recken schweren Herzens absagen. Vorneweg natürlich sehr schade für sie. Aber auch aus einem weiteren Grund. Denn beim Diskuswurf wehte ein prächtiger Wind in Wurfrichtung von vorne, der ein bisschen an die bekannten „Segelwiesen“ in Medelby, Norden und Bremerhaven erinnerte.

Olaf Többen wurde unverschuldet um ein 50-m-Resultat gebracht

Wenn nicht er, wer sonst, wusste es besonders gut auszunutzen: Der ehemalige 65-Meter-Werfer Olaf Többen vom Pulheimer SC (früher LG Bayer 04 Leverkusen). Allerdings Pech für ihn, dass die Anlage mittig wegen einer dort beginnenden Anschüttung für die Stehtribüne des unmittelbar angrenzenden Fußballstadions im Flachen nur Weiten bis 49,50m zulässt. So landete gleich der Auftaktversuch des amtierenden deutschen M-55-Meisters (48,46m) bei seinem erst zweiten diesjährigen Wettkampf  in etwa 30 Zentimeter Höhe des Hügels. Es blieb keine andere Wahl, als 1:1 von da aus zu messen. Es waren 49,75m – und dem 56-jährigen Sportlichen Leiter sowie Trainer der Leichtathletik-Abteilung seines Klubs wurde faktisch ein 50-m-Resultat „geklaut“. Obwohl es ihm eingedenk seiner immer noch vorhandenen technischen Klasse gelang, alle nächsten Würfe links der Anhäufung zu platzieren, blieb ihm ein „echter Fuffziger“ verwehrt, unterstrich jedoch mit seinen gleich anschließenden nächstbesten Weiten von 49,35 und 49,73m sein überragendes Feingefühl. Davon hätte Christoph Harting, der Quali-Versemmler“ (das war natürlich noch ein Thema), einiges gut gebrauchen können. „Olli“, Typ humorvoller Stoiker, trug die für ihn verpasste Gelegenheit freilich mit Fassung.

Niels Depner und Oliver Schembach Saisonbestleistung mit der Kugel

Noch z
wei weitere „ewige Talente“ durften sich über Saisonbestleistungen freuen, indes beim Kugelstoßen: Mit Niels Depner (*1973) einer des Veranstaltungsduo höchstpersönlich, der in der M45 die 7,26 Kilo schwer Kugel auf 14,72m wuchtete und der ab dieser Saison auf Drehtstoß umstellende Oliver Schembach (*1965) vom LV Essen mit 13,29m in der M50 (6kg). Insbesondere für das genannte Trio lohnte es sich sportlich. Aber auch alle anderen hat es riesigen Spaß gemacht. Einschließlich LAMPIS-Gründervater Peter Holthuijsen, der hauptsächlich mit dem Management seiner talentierten erfolgreichen hammerwerfenden Tochter Sina beschäftigt ist und sich für dieses Schmankerl von mir als seinem langjährigen Freund sowie Nachfolger als Netzseiten-Betreiber reaktivieren ließ. Nun will er auch bei den "Kreis Open“ am 01.September 2018 in Herten aufschlagen. Zugleich ein Tipp für Gleichgesinnte.

Rolf Griesberg von einer „Beinahe-Katastrophe“ gezeichnet

Schwer gezeichnet erschien Rolf Griesberg (*1952) vom Pulheimer SC auf der Bezirkssportanlage Gneisenau Straße. Das bärtige Kinn des 66-Jährigen schillerte in allen Regenbogenfarben. Er hatte zwei Tage zuvor beim Training einen „verirrten“ Diskus von Olaf Többens 16-jährigem Sohn mit einem Streifschus an diese sehr empfindliche Stelle im Gesicht abbekommen, der von da an die rechte Brust prallte. Ein Mordsglück, dass dabei nicht mehr passierte. Kugel ging mit der Brustmuskelprellung nicht, aber diese „harte Sau“ warf den Diskus in Durchgang eins auf 43,27m, verzichtete jedoch bei zunehmenden Schmerzen auf die beiden letzten Versuche.
 
Günther Fändrich und Ehefrau Erika ragten beim Wurf-Fünfkampf heraus

Nur ein Woche nach der Senioren-DM in Zella-Mehlis kam das von Olympia-Teilnehmer Lutz Caspers (Hammerwurf) organisierte traditionelle Wurf-Fünfkampf-Meeting im Wartbergstadion in Alzey erwartungsgemäß über gelegentlich leicht ausgedehnten regionalen Bezug nicht hinaus. Gleichwohl generierte es 29 Teilnehmer/innen. Darunter freilich in überwiegender Zahl solche, die diesen Vielseitigkeitswettbewerb für Werfer/innen mal so aus Spaß an der Freud‘ in Angriff nahmen.
Als kompletteste Mehrkämpfer in Sachen Stoß/Wurf erwies sich das im Bild zu sehende Ehepaar Günther Fändrich (M75) und Erika Meszaros-Fändrich (W55) vom TV Heppenheim. Sie sorgten hier wie da mit 4.310 respektive 4.396 Punkten für die herausragenden Endergebnisse. Die begehrte 4.000-Punkte-Marke knackte noch Heinz Janson (4.057) vom TV Groß-Gerau in der M80.   

Weitere Ergebnisse aus Dinslaken: Kugel, M45: 2. Markus Kuhlmann (SuS Dinslaken) 12,64m; M55: Peter Holthuijsen (SC Myhl) 11,84m; M60: Hans-Joachim Büscher (ASC Düsseldorf) 12,99m.
Diskus, M45: 1. Depner 39,31m, 2. Kuhlmann 35,83; M50: 1. Thomas Schroers (SC Moers) 43,70m, 2. Schembach 32,29m; M55: 2. Holthuijsen 39,05m; M60: Büscher 35,62m.  
W30, Kugel/Diskus: Jessica Steindor (SuS Dinslaken) 10,61/35,70m.
Beste Resultate vom Wurf-Fünfkampf in Alzey: M60: 1. Aleksander Dundik (LG BEC) 3.382 Punkte (u.a. 40,06m Diskus); M65: 1. Herbert Mussinghoff (Team Voreifel) 3.419 (u.a. 42,67m Diskus); M70: 1. Werner Nauheimer (TV Kostheim) 3.603, 2. Waldemar Wörner (TuS Sohren) 3.434, 3. Helmut Hessert 3.336 (u.a. 42,82 m Speer).
W50: 1. Ellen Weller (MTG Mannheim) 3.857 (u.a. 12,68 Kugel, 39,16m Hammer).


Voraussichtlicher Endstand mit 93 Teams in der DAMM-Rangliste

(Verden/Krefeld, 24. Juni 2018) Ein Wettkampf ist kein Wunschkonzert. Erst recht nicht bei einem Mannschaftswettbewerb, der bisweilen schwerer zu handhaben ist, als einen Sack Flöhe zu hüten. Beim gestrigen  DAMM-Durchgang der LG Kreis Verden blieb die hoch gehandelte M70 der StG Stormann hinter den Erwartungen zurück. Allerdings kamen sie ersatzgeschwächt in einigen Disziplinen dennoch in der Endabrechnung (links in der Menüleiste Ergebnislisten anklicken) auf 7.090 Punkte und schoben sich damit auf Platz drei der aktuellen Rangliste (siehe unten). Von den insgesamt sechs an den Start gegangenen Teams in der beschaulichen niedersächsischen Kreisstadt an der Aller haben sich immerhin vier für das Bundesfinale der Team-DM am 22.September 2018 in Baunatal qualifiziert und damit zugleich vier andere rausgeschubst.

Ungebrochene Beliebtheit des Wettbewerbs mit leichtem Plus zum Vorjahr

Unter dem dicken Strich haben sich bislang 93 Vereine/Startgemeinschaften an diesem ungebrochen beliebten Wettbewerb beteiligt. Das sind noch einmal zwei mehr als bei der schon erfreulich guten Resonanz des Vorjahres.
Die Rangliste auf der DLV-Netzseite ist getrost zu vernachlässigen. Sie stimmt teilweise inhaltlich nicht, und die dort aufgeführten Kriterien zur Qualifikation sind nicht einmal ansatzweise mit der gültigen DLO regelkonform. Die Verantwortlichen können es einfach nicht und werden es wohl auch nie lernen. Dazu sind sie beratungsresistent und schalten bei gut gemeinten Hinweisen schlichtweg auf Durchzug.

Seniorinnen

W30: 1. StG Nutrixxion Masters (LT DSHS Köln, TV Herkenrath) 6.882, 2. StG Ruhr-West 6.777, 3. TSV Friedberg 6.518, 4. LG Bad Soden-Sulzbach-Neuenhain 6.442, 5. StG Bedburg – Dinslaken 6.422, 6. StG Equipe Saar 6.418, 7. VfV Spandau 5.971, 8. Stg Planeta-Elbland 5.908, 9. Stg Aue-Frankenberg-Gornsdorf 5.670, 10. StG Untermain 5.465,11. TV Elm 4.990 Punkte.
W40: 1.TSV Korbach 6.260, 2. SF Neukieritzsch 6.032, 3. LG Neiße 6.014, 4. StG Pulheim-Straberg 5.969, 5. HNT Hamburg 5.836, 6. TSV Bayer 04 Leverkusen 5.826, 7. LAV Elstertal Bad Köstritz 5.439, 8. StG Mittel-Unterfranken 3.765 Punkte.
W50: 1. LAZ Obernburg-Miltenberg 5.652, 2. StG LAC Quelle-SWC Regensburg 5.620, 3. SF Neukieritzsch 5.604, 4. StG Witten-Annen-Bochum 5.436, 5.
StG Halle 5314,6. Stg Aue-Frankenberg-Gornsdorf 5.202, 7. Stg. Markkleeberg-Torgau-Tauchau 5.159, 8. StG Breisgau-Team 4.965, 9. LG Landkreis Verden 4.928 10. LG Neiße 4.901, 11. StG Düsseldorf-Aachen 4.740 12. StG Pulheim-Straberg 4.415, 13. LC 72 Altenkessel 3.932 Punkte.
W60: 1. StG Düsseldorf/Aachen 5.701, 2. Stg Halle 5.374, 3. StG Hamburg Harburg 5.226, 4.
StG Baden-Baden-Gazelle 4.993, 5. StG CSV - Troisdorf - Oedt 4.894, 6. StG Nord-West Hamburg 4.551 Punkte.

Senioren

M30: 1. StG Nutrixxion Masters 9.335, 2. Leichtathletik-Club Lübeck 9.157, 3. LG Kindelsberg- Kreuztal 8.828, 4. LG Stadtwerke München 8.784, 5. StG Lingen-Nordhorn 7.886, 6. LG Rems-Welland 7.463, 7. StG Saarmasters 30 7.357, 8. LSG Sbr.-Sulzbachtal 7.321, 9. Stg Markkleeberg-DHfK-TSC Leipzig 7.121, 10. Stg Planeta-Elbland 6.938, 11. LAV Elstertal Bad Köstritz  6.786, 12. StG Essen-Rhede 2.161 Punkte.
M40: 1. StG TSV Würzburg-TSV Erding-TSV Ipsheim 9.526, 2. LG Kindelsberg Kreuztal 9.383, 3. StG Ostwestfalen-Lippe 9.362, 4. LG Stadtwerke München 9.210, 5. Stg Planeta-Elbland I 9.094, 6.
SSV Ulm 1846 8.970, 7. LG Neiße 8.953, 8. StG Kernen-Waiblingen-Stuttgart 8.587, 9. LBV Phönix Lübeck 8.149, 10. LG Saar 70 7.649, 11. Universitäts-SV Halle 7.305, 12. LG Berus 6.952, 13. SF Neukieritzsch  6.942, 14. Stg Planeta-Elbland II 6.939 Punkte.
M50: 1. LG Eder 10.191, 2.
LG Rems-Welland 10.144, 3. LG Kindelsberg - Kreuztal 10.062, 4. Stg. Markkleeberg-DHfK-TSC Leipzig 9.848, 5. StG Essen-Rhede 9.599, 6. Team StG Ostsee 9.114, 7. LG Kreis Verden 8.738, 8. LG Freiberg a.N. 8.477 9. LG Elmshorn 8.130, 10. SGV Murr 8.101, 11. StG TopWeiß Spandau 6.138,  12. LG Rems-Welland 2 5.959   13. TSV Bayer 04 Leverkusen 3.370 Punkte.
M60: 1. StG Hünxe - Bedburg 7.616, 2. StG Werther 7.518, 3. LAC Quelle Fürth 7.257, 4. Pulheimer SC 7.188, 5. LG Kreis Verden 6.702, 6. TV Hechtsheim 6.651 7. LAG Obere Murg 6.593, 8. Stg Markkleeberg-DHfK-TSC Leipzig 5.690 Punkte.
M70: 1. LG BEC 7.312, 2. StG Hamburger Jungs 7.308, 3. StG Team Stormarn 7.090,4. Pulheimer SC 6.768, 5.
StG Kernen-Waiblingen-Stuttgart 6.751, 6. LAG Obere Murg 6.645, 7. LAC Quelle Fürth 6.557, 8. LG Stadtwerke München 6.316 Punkte.